Über uns

ANjU-INDIA

Die Gründer dieses Vereins sind eine Gruppe von Menschen, die einen persönlichen Bezug zu Indien haben und persönliche Kontakte dorthin pflegen. Die Gruppe hat sich zusammen geschlossen, um besonders bedürftigen Menschen in Indien zu helfen.

Deborah Guglielmo, Erika Gerber, Andrea Guebey, Eveline Kaufmann

Gründungsmitglied (Administration)

Andrea Guebey

Gründungsmitglied (Organisation)

Deborah Guglielmo

Vereinsmitglied (Buchhaltung)

Erika Gerber-Zweifel

Eveline Kaufmann

Gründungsmitglied (Administration)

Andrea Guebey

Ich heisse Andrea Guebey und bin in Luzern verwurzelt.

Mir ist es wichtig, in meinem Leben aufrichtig und sinnstiftend zu handeln. Während meiner Ausbildung zur Ayurveda-Therapeutin bin ich ähnlich orientierten Menschen begegnet. Zusammen haben wir diesen Verein Anju-India gegründet, um die Welt ein kleines Stück lebenswerter zu machen, insbesondere für die Ärmsten, der Armen.

«Wir haben nicht zu wenig Zeit, wir verschwenden zu viel davon. Auch zur Vollbringung der grössten Dinge ist das Leben lang genug, wenn es nur gut angewendet wird.»
Lucius Annaeus Seneca

Gründungsmitglied (Organisation)

Deborah Guglielmo

Ich heisse Deborah Guglielmo und lebe in der Ostschweiz.

Es war schon als Kind mein Traum, nach Indien zu reisen. Obwohl ich im Reisebüro meine KV-Lehre absolviert habe und in der ganzen Welt herumgereist bin, wurde es 1999 bis mein Wunsch endlich in Erfüllung ging. Um die Jahrtausendwende war ich für 2 Monate in einem Projekt im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh tätig. Die Armut hat mich sehr berührt und doch war das Mystische dieses Landes stärker als die Furcht, erneut Elend zu sehen. Ich reise nun jährlich nach Indien und es ist so etwas wie meine 2. Heimat geworden.

Während meiner Ayurveda-Ausbildung habe ich noch einen stärkeren Bezug zu Land und Leute bekommen. Ebenfalls habe ich während dieser Ausbildung die Vereinsmitglieder von ANjU-India kennengelernt!

«Charity opens the Heart»
Swami Vivekananda

Vereinsmitglied (Buchhaltung)

Erika Gerber-Zweifel

Mein Name ist Erika Gerber und ich wohne in Grabs SG.

Durch meine über 40-jährige Tätigkeit als Yogaleiterin bin ich stark mit Indien verbunden. Ich habe dieses faszinierende Land schon mehrere Male bereist, unter anderem durch Besuche von diversen unterstützenden Projekten. Dabei habe ich auch tiefe Armut gesehen und die Notwendigkeit, den Ärmsten der Armen zu helfen.

«Wer in Liebe gibt, wird in Liebe vieles erhalten»

Eveline Kaufmann

Mein Name ist Eveline Kaufmann. Ich wohne mit meiner Familie in Gams SG.

Schon immer haben mich die Lebensgeschichten von Menschen tief berührt. Es ist mir ein Herzensanliegen, mich sozial zu engagieren und Verantwortung in unserer Gesellschaft zu übernehmen. Seit Kurzem bin ich im Vorstand des Vereins dabei und freue mich sehr auf diese interessante und bereichernde Aufgabe. Mit meinem Engagement möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, das Leben von Waisenkindern in Indien ein Stück heller zu machen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

«Mit jedem guten Tun wird die Welt ein bisschen heller»
(Unbekannt)

Unsere Geschichte

2019-2020 – Pandemie und Neuausrichtung

Deborah Guglielmo, Vereinspräsidentin, reist regelmässig nach Indien. Während ihrem letzten Aufenthalt im Dezember 2020 hat sie markant mehr Armut gesehen, als vor der Pandemie. Durch Corona hat sich Einiges verändert und viele Menschen leiden an den Folgen, die dieses Virus mit sich gebracht hat. Ganz besonders hart aber trifft es die Armen. In Indien sind die Schulen zum Teil immer noch geschlossen. Dies ist vor allem für die unterste Schicht der Bevölkerung dramatisch, da der tägliche Schulbesuch einem Kind nicht nur Bildung versprach, sondern auch eine warme Mahlzeit mit sich brachte. Die Eltern dieser Kinder können ihre Sprösslinge oftmals nicht genügend mit Essen versorgen, geschweige denn ihnen einen Computer für Online Lektionen anschaffen.

Durch Freunde hat Deborah Guglielmo von einer grossartigen Frau erfahren: Schwester Martha aus Mumbai. Sie hat in ihren 2 Heimen über 40 Kinder, vorwiegend Mädchen aufgenommen und kümmert sich um sie. Sie zieht die Mädchen gross, als wären es ihre eigenen Kinder. Neben dieser grossen Verantwortung setzt sie sich auch für die Armen auf der Strasse ein. Während des monatelangen Lockdowns mit striktem Ausgehverbot, haben sie und ihre Helfer*innen unermüdlich gekocht und Essen an die Menschen auf der Strasse verteilt.

Die grosse Hingabe, mit der die Hilfe für die Ärmsten der Armen verrichtet wird, hat uns schlussendlich tief beeindruckt und dazu bewegt, unsere Unterstützung vor allem für dieses Projekt anzubieten.

2013 – 2019 – Projekt «Ayur-Mobil»

2013 wurde durch uns von Anju-India das Projekt „Ayur-Mobil“ ins Leben gerufen. Wir haben unserem Projekt-Partner, einem indischen Ayurveda-Spital, mitgeholfen, ein Fahrzeug zu finanzieren. Dieses „Ayur-Mobil“, ausgestattet mit medizinischen Geräten sowie Ayurveda-Medikamenten, fuhr regelmässig in die ländlichen Regionen von Nadiad im Bundesstaat Gujarat, um dort mehr als 50 Patienten täglich medizinisch (selbstverständlich kostenlos) zu betreuen. Während des Corona Lockdowns stand leider auch dieses Fahrzeug still. Dieses Projekt wird nun von einer anderen Partner-Organisation betreut.

2011-2013 Vereinsgründung und Projektsuche

Anju-India wurde im 2011 von 5 Personen gegründet, die zusammen in der Ayurveda Ausbildung waren. Die Gründer dieses Vereins sind eine Gruppe von Menschen, die einen persönlichen Bezug zu Indien haben und intensive Kontakte dorthin pflegen. Die Gruppe hat sich zusammen geschlossen, um besonders bedürftigen Menschen in Indien zu helfen.