Deborah Guglielmo, Vereinspräsidentin, reist regelmässig nach Indien. Während ihrem letzten Aufenthalt im Dezember 2020 hat sie markant mehr Armut gesehen, als vor der Pandemie. Durch Corona hat sich Einiges verändert und viele Menschen leiden an den Folgen, die dieses Virus mit sich gebracht hat. Ganz besonders hart aber trifft es die Armen. In Indien sind die Schulen zum Teil immer noch geschlossen. Dies ist vor allem für die unterste Schicht der Bevölkerung dramatisch, da der tägliche Schulbesuch einem Kind nicht nur Bildung versprach, sondern auch eine warme Mahlzeit mit sich brachte. Die Eltern dieser Kinder können ihre Sprösslinge oftmals nicht genügend mit Essen versorgen, geschweige denn ihnen einen Computer für Online Lektionen anschaffen.
Durch Freunde hat Deborah Guglielmo von einer grossartigen Frau erfahren: Schwester Martha aus Mumbai. Sie hat in ihren 2 Heimen über 40 Kinder, vorwiegend Mädchen aufgenommen und kümmert sich um sie. Sie zieht die Mädchen gross, als wären es ihre eigenen Kinder. Neben dieser grossen Verantwortung setzt sie sich auch für die Armen auf der Strasse ein. Während des monatelangen Lockdowns mit striktem Ausgehverbot, haben sie und ihre Helfer*innen unermüdlich gekocht und Essen an die Menschen auf der Strasse verteilt.
Die grosse Hingabe, mit der die Hilfe für die Ärmsten der Armen verrichtet wird, hat uns schlussendlich tief beeindruckt und dazu bewegt, unsere Unterstützung vor allem für dieses Projekt anzubieten.